Zum Hauptinhalt springen

News

Angepeitscht von den Fans

  • Beitrag - Obertitel: A-Nationalmannschaft
  • Beitrag - Kurzinformation: Handball, Frauen: Die beiden Freiämterinnen erleben im WM-Play-off-Spiel in Basel den Publikumsrekord hautnah mit
  • Beitrag - Autor: Stefan Sprenger
  • Beitrag - Auto (Logodatei):
  • Beitrag - Bildquelle: homepage shv

Handball, Frauen: Die beiden Freiämterinnen erleben im WM-Play-off-Spiel in Basel den Publikumsrekord hautnah mit

Rekord. Debüt. Und ein tolles Spiel gegen Favorit Tschechien. Daphne Gautschi und Nora Snedkerud schwärmen vom WM-Play-off-Spiel am Ostersamstag in Basel. «Unvergesslich», meint Snedkerud. Gestern Dienstag (nach Redaktionsschluss) kämpfte man um die erstmalige WM-Teilnahme.

Noch nie schauten sich so viele Zuschauer ein Spiel der Schweizer Handball-Frauen an. Am Ostersamstag wurde in der Basler St. Jakobshalle ein Publikumsrekord aufgestellt. Mittendrin die beiden Freiämterinnen Nora Snedkerud (Widen) und Daphne Gautschi (Muri). Die 18-jährige Snedkerud hat den perfekten Moment für ihren ersten Nati-Einsatz getroffen. «Heimspiel. Zuschauerrekord. Und ein Match, wo es um die Weltmeisterschaft geht. Es war also sehr cool für ein Debüt», sagt Snedkerud, die einst beim HC Mutschellen und bei Handball Wohlen spielte.

Mit Tabea Schmid hat sie auf der Kreisläufer-Position harte Konkurrenz. Schmid wirft sieben Tore, wird zur besten Spielerin ausgezeichnet. Und doch kommt Snedkerud zu einem Kurzeinsatz. Schmid kassiert eine 2-Minuten-Strafe. «Mein Puls stieg in diesem Moment noch viel höher an, als er sonst schon war», sagt die Widerin. Ihre Zeit auf dem Feld habe sie dann einfach nur genossen. «Auch wenn ich nur zwei Minuten gespielt habe, so bin ich einfach nur glücklich, dies erlebt zu haben», so Snedkerud zu ihrer Premiere im Dress des Nationalteams.

Extra angereist für Gautschi

Auch für Daphne Gautschi war es kein alltägliches Spiel. «Ich habe selten in solch einer grossen Halle, vor so vielen Fans und vor solch einer geilen Stimmung gespielt. Das war einfach sehr cool», so die Murianerin, die zwei Tore erzielt. Nicht nur während des Spiels war die Atmosphäre besonders. Nach dem Match gaben die Spielerinnen viele Autogramme, standen für Selfies bereit und haben mit den kleinen und grossen Fans geplauert. «Einzigartig. Der Tag machte richtig Spass», so Gautschi. Sie sagt weiter: «Eine Gruppe von handballbegeisterten Mädchen aus Muri ist extra angereist wegen mir. Das hat mich natürlich sehr gefreut.»

Gute Ausgangslage vor dem Rückspiel

Angepeitscht von den Fans schaffen die Schweizerinnen in der Schlussphase eine Auf holjagd. Aus 28:32 wird am Ende ein 31:32. Eine knappe Niederlage gegen den Favoriten aus Tschechien. Eine Niederlage, die allerdings alles offen lässt für das Rückspiel gestern Dienstag (nach Redaktionsschluss). Auswärts in Tschechien hatte man die Fans nicht mehr im Rücken. Und trotzdem meint Gautschi zuversichtlich: «In Basel wäre mehr dringelegen. Wir haben nicht unser bestes Spiel gezeigt. Das macht viel Hoffnung für das Rückspiel. Wir können es besser», so Gautschi. Sie habe ein sehr gutes Gefühl vor diesem entscheidenden Spiel.

Falls die Schweizerinnen den Sieg geschafft haben, wäre es erneut Historisch. Nach der erstmaligen Teilnahme an einer Europameisterschaft 2022 wäre es auch die WM-Premiere. Und falls es nicht klappt, stimmt diese besondere Rekord-Partie am Ostersamstag zuversichtlich für die Zukunft des Schweizer Frauenhandballs.

Das war ein Schock für mich

  • Beitrag - Obertitel: Handball-Nationalspielerin Nora Snedkerud, 20, aus Widen spricht über die WM und ihre neue Herausforderung in Frankreich.
  • Beitrag - Kurzinformation: Über die Festtage weilt Nora Snedkerud, 20, im Kreise ihrer Familie in Widen, gelegen über dem Limmat-und dem Reusstal. Nach Beendigung der Weltmeisterschaft in Deutschland und den Niederlanden musste die1,82MetergrosseKreisläuferin erst ein paar Tage zu ihrem Klub mit dem klingenden Namen Strasbourg Achenheim Truchtersheim. Jetzt aber hat auch die Schweizer Nationalspielerin mit norwegischen Wurzeln Ferien. Hoch über dem Nebelmeer empfängt die ehemalige Juniorin des HC Dietikon-Urdorf diese Zeit zum Interview.
  • Beitrag - Autor: Ruedi Burkart
  • Beitrag - Auto (Logodatei): Limmattaler Zeitung
  • Beitrag - Bildquelle: Logo Freiämter
  • Beitrag - Bilderdetail:
    • Beitrag - Bilder:

Sie spielten während vier Jahren im Nachwuchs des HC Dietikon-Urdorf, dann ab der U16 beim Spitzenklub LK Zug. Nach drei Jahren in der höchsten Schweizer Liga bei Spono Nottwil wechselten Sie im vergangenen Sommer zum Klub Strasbourg Achenheim Truchtersheim in der höchsten französischen Liga. Warum?

Nora Snedkerud: Nach der Europameisterschaft im vergangenen Jahr (es war Snedkeruds erstes Turnier im Kreise der Schweizer A-Nationalmannschaft, Anmerkung der Redaktion) merkte ich, dass ich eine neue Herausforderung in einer stärkeren Liga will. Dass es nun Frankreich ist, war ein wenig auch Zufall. Ich wollte es nach drei Saisons bei Nottwil einfach mal im Ausland versuchen.

Wie kommt ein solcher Transfer zustande? Wie muss man sich das vorstellen?

Durch meine Agentin ist der erste Kontakt mit Strasbourg entstanden. Ich sagte ihr, dass ich es mal in einer anderen Liga versuchen möchte. Eine Agentin oder einen Agenten haben mittlerweile fast alle Spitzenspielerinnen.

Jetzt stehen Sie seit dieser Saison bei einem Klub im nahen Elsass unter Vertrag. War das ein bewusster Entscheid? Würden Sie in Nordfrankreich spielen, wäre die Reise nach Widen zu Ihrer Familie einiges mühsamer.

Auch das war Zufall.

Wie lange dauert Ihr Kontrakt?

Zwei Jahre fix plus eine Option auf eine dritte Saison.

Wie lebt es sich in Strasbourg?

Es gefällt mir sehr, danke der Nachfrage. Mir wurde vom Klub in Strasbourg eine Wohnung zur Verfügung gestellt. Neben dem täglichen Handballtraining absolviere ich einen Sprachkurs und mache die Berufsmatura im Fernstudium.

Kein Heimweh zwischendurch?

Na ja, nicht wirklich (schmunzelt). Ich habe tolle Mitspielerinnen, der Umgang untereinander ist sehr kollegial. Mit meiner Familie kann ich ja täglich Kontakt haben, falls ich das möchte.

Sie leben als Profisportlerin? Oder arbeiten Sie in einem Teilpensum neben dem Sport?

Ich arbeite neben dem Handball nicht. Ich kann mich auf den Sport und meine Weiterbildung konzentrieren.

Wie läuft es Ihnen und Ihrem Klub in der nationalen Meisterschaft?

Wir hatten im Herbst eine schwache Phase, haben uns aber mittlerweile gefangen. Wir stehen momentan auf Rang 10, aber wir wollen in die Top 8 der Liga. Das ist auch unser Anspruch in der laufenden Saison.

Wie sieht es mit den Zuschauerzahlen aus?

Wir haben in Truchtersheim eine vergleichsweise kleine Heimhalle mit nur einer Tribüne auf der einen Seite. Die ist jeweils gut gefüllt, aber genaue Zahlen kann ich Ihnen nicht nennen. Die Heimspiele gegen grosse Klubs wie Metz oder Brest tragen wir in einer grösseren Halle in Strasbourg aus, da können es schon mal 5000 Fans sein.

Persönlich

Die 20-jährige gebürtige Limmattalerin Nora Snedkerud spielte als Juniorin beim HC Mutschellen, bei Wohlen, dem HC Dietikon Urdorf und bei Wasserschloss. Im Alter von 15 Jahren wechselte die Kreisläuferin zum Spitzenklub LK Zug ins U16-Eliteteam.

Im Sommer 2022 schloss sie sich Spono Nottwil in der höchsten nationalen Liga an. Sie spielte drei Saisons für die Luzernerinnen. Seit diesem Jahr steht Snedkerud beim französischen Erstligisten Strasbourg Achenheim Truchtersheim unter Vertrag.

Für die Schweizer A-Nationalmannschaft war sie an der EM 2024 und der kürzlich zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft im Einsatz. Nora Snedkeruds ältere Schwester Larissa Snedkerud spielt bei der SG Freiamt Plus in der 2. Liga.

Aber in der Hauptrunde kamen wir an unsere Grenzen.

Ihre persönliche Bilanz nach den ersten Monaten in der Fremde?

Ich kann sagen, dass der Wechsel nach Frankreich für mich sehr positiv war. Am Kreis habe ich mich mittlerweile in die Stammformation gespielt.

Sie geben das Stichwort für die nächste Frage. An der jüngst zu Ende gegangenen Weltmeisterschaft starteten Sie als Nummer zwei auf Ihrer Position. Im sechsten und letzten WM-Spiel verletzte sich Tabea Schmid, die unbestrittene Stammspielerin am Kreis, schwer am Knie. Sie kamen ins Spiel und erzielten bei der 24:36-Niederlage gegen Rumänien zwei Tore. Wie war das für Sie?

Tabeas Verletzung war ein Schock für mich und das ganze Team.

Abgesehen von diesem Malheur: Wie präsentiert sich Ihr persönliches WM-Fazit?

Die Gruppenphase mit den beiden Siegen gegen Iran und Senegal und der einen starken Halbzeit gegen Ungarn war okay. Es folgten drei Niederlagen. Darum bin ich auch nicht sehr zufrieden. Ich hätte bei meinen Einsätzen mehr herausholen können, das muss ich mir eingestehen. Auch in der Abwehr, da bin ich nicht immer gleich ins Spiel gekommen.

Tabea Schmid wird mit einem Kreuzbandriss bis zu neun Monate ausfallen. Das ist Ihre grosse Chance auf den Stammplatz am Kreis in der Schweizer Nati.

Zuerst einmal tut es mir persönlich für Tabea mega leid. Wie es nun weitergehen wird? Wir werden sehen. Ich hoffe einfach, dass sie möglichst rasch wieder gesund wird.

Wann steht der nächste Termin mit der Nationalmannschaft an?

Im März. Dann geht es in die Vorbereitung auf die Europameisterschaft im nächsten Winter. Dann werden wir auch wissen, wie der Heilungsverlauf von Tabea ist.

EAGLES verlieren Cupfinal

  • Beitrag - Obertitel: Cupfinal
  • Beitrag - Kurzinformation: Die SPONO EAGLES mussten sich am Samstag im Cupfinal gegen den LC Brühl geschlagen geben. Nach 60 Spielminuten stand der LC Brühl dank eines 31:28 (16:14) Sieges als neuer Cupsieger fest.
  • Beitrag - Autor: Chantal Hammans
  • Beitrag - Auto (Logodatei):
  • Beitrag - Bildquelle: Marcel Bieri, Luzerner Zeitung

EAGELS mit Blitzstart

Vor 1’240 Handball-begeisterten Zuschauerinnen und Zuschauern liefen der LC Brühl und die SPONO EAGELS in der Gümligen Mobiliar Arena auf. «Wir brauchen eine gute Startphase und viel Geduld, denn ich erwarte ein hektisches Spiel», sagte Marco von Ow vor dem Spiel gegenüber dem Schweizer Fernsehen. Nun denn, die Nottwilerinnen enttäuschten ihren Headcoach diesbezüglich nicht, denn der Spielstart verlief ganz nach dem Gusto der Adler. Dem LC Brühl gewährte das erste Angriffsspiel, welches von Torfrau Soraya Schaller mit einer Glanzparade zunichte gemacht wurde. Im Gegenzug erzielte Mia Emmenegger das erste Tor des Abends. Und auch der zweite Angriff der St. Gallerinnen wurde durch Schaller vereitelt, der Gegenangriff der Nottwilerinnen eingeläutet und durch Xenia Hodel erfolgreich zum Abschluss gebracht. Danach fand auch der LC Brühl ins Spiel und holte den Vorsprung der Adler auf. Bis zur Pause hielten die Kontrahentinnen ein, was die Affiche LC Brühl – SPONO EAGLES für gewöhnlich verspricht: Ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen, in welchem sich nichts geschenkt wird! Mit dem Pausenresultat von 16:14 wurden die Teams in die Garderoben entlassen, um Bilanz über die erste Hälfte zu ziehen.

Adler bleiben dran, können aber nicht aufholen

Die EAGELS nahmen die zweite Halbzeit mit einer minimalen 2-Tore-Hypothek in Angriff. Bis zur 40. Minute verlief die Partie konstant, jedoch nach wie vor mit leichtem Vorteil für die St. Gallerinnen. Beim Spielstand von 20:18 kassierten die Adler zwei Zeitstrafen und mussten in doppelter Unterzahl auflaufen. Eine brenzlige Situation aus Sicht der Nottwilerinnen, welche durch starke Deckungsarbeit und jeweils einem Tor auf beiden Seiten schadlos überstanden werden konnte. Doch kurz darauf unterliefen den EAGELS technische Fehler und Fehlwürfe, wodurch der LC Brühl sein Polster ausweiten und mit 23:19 in Führung gehen konnte. Die Innerschweizerinnen fingen sich wieder und konnten Brühl daran hindern, ihren Vorsprung noch weiter auszubauen. Bis zur 59. Minute kämpften sich die Adler wieder auf zwei Tore heran. Die Hoffnung blieb, dass die Nottwilerinnen bis zum Schlusspfiff das scheinbar Unmögliche möglich machen würden, denn schon in manchen Cupspielen dieser Saison bewiesen sie starke Nerven und konnten knappe Partien schliesslich für sich entscheiden. Doch an jenem Abend liessen sich die Ostschweizerinnen den Sieg nicht mehr nehmen und die SPONO EAGLES mussten sich schliesslich mit 31:28 geschlagen geben.

Die nächste Chance auf Titel folgt

Die SPONO EAGELS gratulieren dem LC Brühl zu ihrem Cupsieg und freuen sich auf die Chance auf Revanche im Playoff-Final! Bereist am Samstag wird das erste Spiel in St. Gallen ausgetragen und damit das Wettstreiten um den Schweizermeister Titel eingeläutet.

Es fehlte nicht viel - Nora Snedkerud im Cupfinal

  • Beitrag - Obertitel: Cupfinal knapp verloren
  • Beitrag - Kurzinformation: Die Spono Eagles und der LC Brühl lieferten sich im Cupfinal 2022|23 ein spannendes Duell bis zum Schluss. Nach gutem Start der Spono Eagles fand der LC Brühl immer besser ins Spiel und gab schlussendlich die 2-Toreführung zur Pause bis zum Schluss nicht mehr her. LC Brühl siegt somit im Cupfinal gegen die Spono Eagles.
  • Beitrag - Meta: Nora Snedkerud meint nach dem Cupfinal - es hat nicht viel gefehlt.
  • Beitrag - Autor: Stefan Sprenger
  • Beitrag - Auto (Logodatei):
  • Beitrag - Bildquelle: Ausschnitt aus Liveübertragung SHV

Mit den Spono Eagles stand die Freiämterin Nora Snedkerud im Schweizer Cupfinal gegen LC Brühl. Dort scheiterte man in einem spannenden Spiel.

«Leider war Brühl die etwas bessere Mannschaft», sagt Nora Snedkerud aus Widen. Die 18-jährige Kreisläuferin darf trotzdem stolz auf sich und ihr Team sein. «Ich habe mich riesig auf dieses Spiel gefreut», sagt sie. «Doch wir konnten nicht unsere beste Leistung abrufen und sind natürlich sehr enttäuscht.»

Vor 1420 Zuschauern in der Mobiliar-Arena in Gümligen (Bern) entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Zur Pause führt Brühl mit 16:14. Doch die Spono Eagles lassen sich nicht abschütteln. Es bleibt spannend bis zum Schluss. Doch Brühl zeigt sich souverän und holt sich den Titel mit dem 31:28-Sieg in die Ostschweiz.

Play-off-Final steht bevor – wieder gegen Brühl

Für Nora Snedkerud und die Spono Eagles geht es nun Schlag auf Schlag weiter. «Im Play-off-Final wollen wir es besser machen und unsere beste Leistung abrufen. Dort wollen wir den Titel holen», sagt die Freiämterin. Der Gegner heisst erneut LC Brühl. Die erste Partie findet am 13. Mai auswärts in der Kreuzbleiche in St. Gallen statt. --spr

Final-Tickets in trockenen Tüchern

  • Beitrag - Obertitel: Halbfinal Rückspiel
  • Beitrag - Kurzinformation: Nach dem Startsieg gegen den HV Herzogenbuchsee benötigte man noch einen Sieg für die Teilnahme der "Best of 5" Serie im Final um den Schweizermeistertitel 2022/23
  • Beitrag - Autor: Chantal Hammans
  • Beitrag - Auto (Logodatei):
  • Beitrag - Bildquelle: Homepage Spono Eagles

Am Mittwoch absolvierten die SPONO EAGLES ihr zweites Spiel der Playoff-Halbfinals. Gegen den HV Herzogenbuchsee setzten sie sich erneut durch und gewannen mit 27:29 (13:14).

SPONO EAGLES und LC Brühl im Playoff-Final

Der HV Herzogenbuchsee hat es dem Favoriten dieser Halbfinal-Serie, den SPONO EAGLES, nicht einfach gemacht! Die Bernerinnen leisteten in ihren ersten Playoff-Spielen der Vereinsgeschichte hartnäckigen Widerstand. Schlussendlich konnten die Nottwilerinnen aber auch Spiel Nummer zwei gewinnen und sich damit vorzeitig für die Playoff-Finals qualifizieren. Ihre Gegnerinnen stehen bereits fest. Auch der LC Brühl konnte in den Halbfinals ihrer Favoritenrolle gerecht werden und sich gegen Yellow Winterthur in zwei Spielen mit 32:28 und 22:36 durchsetzen. Als Erstplatzierter nach der Finalrunde gebührt den St. Gallerinnen in den Playoff-Finals das Heimrecht, womit die Best-of-five Serie am Wochenende des 13./14. Mai in St. Gallen starten wird.

Mit dem vorzeitigen Gewinnen der Halbfinals haben sich sowohl der LC Brühl als auch die SPONO EAGLES einen Gefallen getan. Abgesehen davon, dass ihnen ein allesentscheidendes drittes Spiel erspart wird, in welchem sie «das Messer am Hals» gehabt hätten, haben sie sich ein spielfreies Wochenende mit der Chance auf mehr Erholung ermöglicht. Denn bereits am 6. Mai treffen die beiden Spitzenteams dieser Saison im Cupfinal aufeinander, bei welchem Nerven aus Stahl und spritzige Beine gefragt sind.

Nervenkitzel in den Schlussminuten

Doch kommen wir zum Mittwochs-Spiel der SPONO EAGLES zurück. Wie das Schlussresultat von 27:29 bereits vermuten lässt, war die Partie kein Selbstläufer für die Adler. Die Nottwilerinnen starteten besser in das Auswärtsspiel und gingen nach fünf Minuten mit 1:4 in Führung. Danach fanden die Gastgeberinnen ins Spiel und erzielten in der elften Minute den Ausgleichstreffer zum 6:6. Bis zum Ende der ersten Halbzeit blieb die Partie ausgeglichen, sodass die Spielerinnen mit dem Pausenstand von 13:14 in die Garderoben entlassen wurden.

In der zweiten Halbzeit schien sich der Spielverlauf zu wiederholen. Die EAGLES kehrten deutlich präsenter und dominanter auf das Spielfeld zurück und setzten sich Tor für Tor ab. In der 43. Minute erzielte die Kreisläuferin der SPONO EAGLES Thilde Boesen das 15:23 für die Adler, was einer Vorentscheidung des Spiels nahekam. Herzogenbuchsees Headcoach Alex Milosevic sah sich gezwungen, sein letztes Timeout zu zücken. Er beauftragte in der Verteidigung seine Vorgestellte Sturny Nottwils Regisseurin Kira Zumstein mittels Frau-Deckung aus dem Spiel zu nehmen. Der Angriff der EAGLES wirkte daraufhin desorganisiert, was das Heimteam wiederum ausnutzen und Minute für Minute an die Adler herankommen konnte. Mit dem Spiel-Momentum auf Seiten des HVHs gelang Nora Rohde in der 59. Minute schliesslich der Anschlusstreffer zum 27:28. Das Publikum toste, die Nerven lagen blank! Doch den Sieg liessen sich die Nottwilerinnen nicht mehr nehmen. Xenia Hodel versenkte im Gegenangriff den Ball sicher im Tor der Gegnerinnen und sicherte damit den EAGLES das Ticket für die Playoff-Finals.

Härtetest mit jungem Team

  • Beitrag - Obertitel: Handball, Frauen, EM-Qualifikation: Die Schweiz trifft doppelt auf Holland – Heimspiel am Donnerstag (19.15 Uhr, Live SRF)
  • Beitrag - Kurzinformation: Daphne Gautschi (Muri), Nora Snedkerud (Widen) und Seraina Kuratli (Wohlen) fordern mit dem Nationalteam einen starken Gegner heraus. «Wir haben nichts zu verlieren», sagt Gautschi, die mit ihren 25 Jahren schon Zweitälteste im aktuellen Kader ist.
  • Beitrag - Autor: Stefan Sprenger
  • Beitrag - Auto (Logodatei):
  • Beitrag - Bildquelle: Logo Freiämter
  • Beitrag - Bilderdetail:
    • Beitrag - Bilder:

Stefan Sprenger

Das werden zwei harte Spiele. Die Schweizer Frauen-Nati trifft am Donnerstag (19.15 Uhr) in der Pilatus Arena in Kriens und am Sonntag (8. März) auswärts auf die Topnation Holland. «Ich erwarte vom Team, dass wir neue Sachen ausprobieren und locker spielen, denn wir haben nichts zu verlieren», sagt die Murianerin Daphne Gautschi. Die Holländerinnen – WM-Vierte und internationales Spitzenteam – sind klar die Favoritinnen. Auch weil die Schweiz mit verjüngtem Kader antritt. Es fehlen beispielsweise die verletzten Alessia Riner, Emma Bächli, Tabea Schmid und Laurena Wolff. Auch die zurückgetretene Spielmacherin Kerstin Kündig hinterlässt eine Lücke. Junge Akteurinnen rücken nach. «Es ist wichtig, dass die jungen Spielerinnen neue Erfahrungen sammeln und dazulernen. Ich will aber dennoch, dass wir kämpfen und alles geben auf dem Feld», sagt Leistungsträgerin Gautschi, die mit ihren 25 Jahren bereits die zweitälteste Spielerin im aktuellen Kader ist.

«Ich will, dass wir kämpfen»
Daphne Gautschi

Kuratli im Hoch

Die Schweizerinnen können relativ unbeschwert ins Spiel gegen Holland. Im Oktober startete das Team von Nationaltrainer Knut Ove Joa mit den überzeugenden Siegen gegen Bosnien-Herzegowina und Italien in die EM-Qualifikation. Die ersten beiden Teams der Vierergruppe qualifizieren sich für die EM. Die Europameisterschaft findet im Dezember 2026 in fünf Ländern statt (Polen, Rumänien, Tschechien, Slowakei und Türkei). Selbst bei zwei Niederlagen gegen Holland hat man noch alles in eigenen Händen. «Holland ist sehr stark und hat viel Erfahrung. Es werden zwei herausfordernde Spiele», sagt Gautschi, die im linken Rückraum für Tore sorgen will.

Nebst der Murianerin Gautschi sind zwei weitere Freiamterinnen dabei: Die 18-jährige Torhüterin Seraina Kuratli aus Wohlen erlebt gerade einen Höhenflug.

Snedkerud: Mühsam im Verein, Vorfreude auf Nati

Letzte Woche holte sie mit GC Amicitia Zürich den Cupsieg und wurde dabei zur besten Spielerin ausgezeichnet.

Auch am letzten Wochenende überzeugte sie im Spitzenspiel der SPL1 mit einer Abwehrquote von 44 Prozent. Die 21-jährige Kreisläuferin Nora Snedkerud aus Widen erlebt bei ihrem Klub in Skandinavien eher mühsame Zeiten. «Wir hatten im Januar einen Trainerwechsel und sind seit da nicht sehr erfolgreich gewesen und auf dem 12. Rang klassiert. Die Stimmung ist angespannt», sagt Snedkerud. Nach dem verletzungsbedingten Ausfall von Tabea Schmid erhält sie im Nationalteam nun eine viel gewichtigere Rolle. «Wir haben neue Spielerinnen, ein jüngeres Kader. Wir sind die klaren Aussenseiter gegen Holland. Aber wir wollen mithalten und sie mit unserem Spielstil so lange wie möglich nerven», erklärt Snedkerud, die sich sehr auf die Zeit im Nationalteam freut. «Denn ich darf wieder mit meinen besten Kolleginnen zusammenspielen», sagt die Freiamterin.



Sehr knapp, sehr happy

  • Beitrag - Obertitel: Schweizer Cup: Die Freiämterin Nora Snedkerud feiert mit den Spono Eagles den Cupsieg
  • Beitrag - Kurzinformation: In einem dramatischen Cupfinal setzten sich die Spono Eagles aus Nottwil mit 24:23 (9:8) gegen Zug durch. Für Nora Snedkerud aus Widen ist es das Highlight ihrer jungen Vereinskarriere. «Das Double ist nun unser Ziel», sagt die Kreisläuferin.
  • Beitrag - Autor: Stefan Sprenger
  • Beitrag - Auto (Logodatei):
  • Beitrag - Bildquelle: Logo Freiämter
  • Beitrag - Bilderdetail:
    • Beitrag - Bilder:

Ein Herzschlagfinal. Dramatisch. Und am Ende darf die Freiämterin Nora Snedkerud jubeln. «Mein erster grosser Titel. Einfach nur cool», sagt die 20-Jährige, die einst beim HC Mutschellen und bei Handball Wohlen mit dem Sport anfing. Das Duell im Final des Schweizer Cups war für sie schon vor Anpfiff etwas sehr Besonderes. Denn Snedkerud spielte einst beim Gegner LK Zug, wurde im Nachwuchs mit den Zugerinnen gar Schweizer Meister in der Altersklasse U16. Seit 2022 spielt sie bei den Spono Eagles aus Nottwil im Kanton Luzern in der höchsten Spielklasse.

«Entscheidender Faktor»

Und nun erlebte sie einen wahren Handball-Krimi und stand dabei fast 60 Minuten auf dem Platz. Vor 2000 Zuschauern in der Mobiliar Arena in Gümligen war es ein ausgeglichenes Spiel zwischen den Spono Eagles und LK Zug. Die Schlussphase war entscheidend. «Dort sind wir ruhig geblieben, haben geduldig gespielt und uns nicht verrückt machen lassen. Im Nachhinein war das sicherlich ein entscheidender Faktor», sagt Snedkerud. In der Offensive leistet die Kreisläuferin viel wichtige Arbeit, schafft Räume für ihre Mitspielerinnen und erzielt ein Tor. Snedkerud gehört zu den wichtigsten Spielerinnen, packt ordentlich zu – und erhält zwei Zeitstrafen.

Mit 24:23 geht der Sieg an die Spono Eagles. Als sie vom Wohler SHV-Präsidenten Pascal Jenny die Medaille um den Hals gehängt kriegt, strahlt sie über beide Ohren. «Dieser Titel hat einen sehr hohen Stellenwert. Ein Highlight meiner Vereinskarriere», sagt die Nationalspielerin. Für ihr Team ist es der erste Cup-Titel seit 2019. Dieser wurde gefeiert. Gemeinsam mit den Familien ging man Essen und Feiern nach Luzern. «Das war sehr cool, diesen Moment mit der Familie zu teilen», sagt Snedkerud.

Titelträume und Auslandswechsel

  • Beitrag - Obertitel: Handball: Die Freiämterin Nora Snedkerud spielt um den Meistertitel und wechsel nächste Saison nach Frankreich
  • Beitrag - Kurzinformation: In der höchsten Schweizer Liga ist die heisse Phase losgegangen. Mit dabei sind Nora Snedkerud (Widen) und Seraina Kuratli (Wohlen), die um den Einzug in den Playoff-Final kämpfen. Zudem verkündet Snedkerud ihren Wechsel ins Ausland.
  • Beitrag - Autor: Stefan Sprenger
  • Beitrag - Auto (Logodatei):
  • Beitrag - Bildquelle: Logo Freiämter
  • Beitrag - Bilderdetail:
    • Beitrag - Bilder:


Die Wohlerin Seraina Kuratli hatte am letzten Wochenende nicht viel zu lachen. Im Playoff-Halbfinal-Spiel zwischen LC Brühl und GC Amicitia sind die Zürcherinnen unterlegen. 7:14 zur Pause. 21:30 am Ende. Torhüterin Kuratli (9 Paraden, 25 Prozent Abwehrquote) war machtlos. Ihr Team GC Amicita ist in dieser Best-of-three-Serie mit 0:1 im Hintertreffen.
Vor dem Einzug
ins Finale
Anders die Gefühlslage bei Nora Snedkerud von den Spono Eagles (aus Nottwil). Ihr Team bezwint Yellow Winterthur mit 37:26 (20:15). Kreisläuferin Snedkerud erzielt zwei Tore, leistet wertvolle Abwehrarbeit. Nach dieser Leistung sieht es sehr gut aus für den Finaleinzug. Am Donnerstag finden die nächsten Spiele statt. Und wer weiss, vielleicht verbaschiedet sich Nora Snedkerud mit dem Meistertitel von den Spono Eagles.
«Wichtige Stütze auf beiden Seiten des Feldes»
Snedkerud, die einst bei Handball Wohlen und dem HC Mutschellen spielte und zudem die Handball-Akademie am OYM in Cham absolvierte, verkündete vor wenigen Tagen ihren Wechsel ins Ausland. Es geht nach Frankreich zum Erstligisten Strasbourg Achenheim Truchtersheim. Aktuell ist Strasbourg im Mittelfeld der französische Liga klassiert. Für Snekderud, die vor drei Jahren vom LK Zug zu den Spono Eagles wechselte, ist dies der nächste Schritt in ihrer jungen Karriere. «Sie entwickelte sich innert kürzester Zeit zu einer zentralen Figur im Team. Ihre kompromisslose Spielweise am Kreis, ihre physische Stärke und ihr taktisches Verständnis machten sie zu einer wichtigen Stütze auf beiden Seiten des Feldes», heisst es in der einer Mitteilung. des Vereins. Urs Mühletaler, Cheftrainer der Spono Eagles, sagt: «Nora will das nächste Abenteuer angehen und sich im Ausland durchsetzen. Wir drücken die Daumen und hoffen auf viele Erfolgsmeldungen
Snedkerud blickt positiv auf ihre Zeit in der höchsten Schweizer Spielklasse zurück: «Ich möchte mich bei dem Team von Spono bedanken, dass ich hier meine ersten Erfahrungen in der höchsten Liga machen durfte, und ich mich weiterentwickeln konnte.» Snedkerud, die mittlerweile schon 17 Mal das Trikot des A-Nationalteams trug, freut sich sehr auf die neue Herausforderung. «Strasbourg setzt auf junge Talente. Das spricht mich an. Für mich persönlich ist es nun sehr cool, dass ich den Sprung ins Ausland machen kann und in die starke französische Liga wechseln darf». Für die 20-jährige Kreisläuferin geht mit diesem Wechsel auf ein Traum in Erfüllung. Denn im Ausland spielen wollte sie schon immer. «Ich muss hineinwachsen in das neue Team, mich beweisen in dieser starken Liga. Und ich will wertvolle Erfahrungen sammeln», so Snekderud.
Doch bevor sie endgültig ihre Zelte bei den Spono Eagles abbricht, möchte Nora Snedkerud natürlich noch so gerne mit dem Team den Schweizer Meistertitel feiern. 

Vertragsverlängerung bei den Spono Eagles

  • Beitrag - Obertitel: Vertragsverlängerung
  • Beitrag - Kurzinformation: Nora Snedkerud, Claire Harzt und Nuria Bucher verlängern bei den Spono Eagles.
  • Beitrag - Autor: von Chantal Hammans (spono Eagles) am 06.02.2024 20:00
  • Beitrag - Auto (Logodatei):
  • Beitrag - Bildquelle: Logo Spono Eagles
  • Beitrag - Bilderdetail:
    • Beitrag - Bilder:

Die SPONO EAGLES  freuen sich über die ersten Vertragsverlängerungen. Nuria Bucher, Nora Snedkerud und Claire Hartz spielen auch kommende Saison in pink.​​​​​​​

Die Finalrunde steht vor der Tür und im Hintergrund laufen die Vorbereitungen für kommende Saison schon längst auf Hochtouren. Mit Nuria Bucher, Nora Snedkerud und Claire Hartz können die SPONO EALGES auch kommende Saison auf ein talentiertes Trio zählen. Alle drei haben bei Nottwil für ein weiteres Jahr unterschrieben.

Claire, Nora und Nuria haben Jahrgang 2005 und stehen für eine neue Handballgeneration. Die drei besuchen zurzeit die Handballakademie im OYM in Cham, in welcher nebst der Schule gezielt der Handballsport gefördert wird. Seit vergangener Saison spielen sie in der nottwiler SPL1, sind Teil der U20 Nationalmannschaft und wurden gar mit einem A-Nationalmannaschafts-Aufgebot belohnt. Claire Hartz und Nuria Bucher wurden in den letzten zwei Jahren mit dem SPONO-Nachwuchsaward ausgezeichnet. 2023 staubte Nuria Bucher den Newcomer Swiss Handball Award ab. Dies alles zeugt davon, dass Rückraumspielerin Nuria, Torfrau Claire und Kreisläuferin Nora erst am Anfang ihrer vielversprechenden Handball-Karriere befinden, wie auch Sportchef Urs Mühlethaler weiss: «Nora, Nuria und Claire sind drei junge Spielerinnen mit dem ambitionierten Ziel, später im Ausland spielen zu können.»

Vorerst dürfen jedoch die SPONO EALGES in den Genuss des Trios kommen. «Wir freuen uns, dass Claire, Nuria und Nora ihren Weg weiterhin bei uns gehen und wir sie in ihrer Entwicklung unterstützen können, damit sie sich später im Ausland behaupten können», so Mühlethaler.